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Tag 19: Preikestolen

Frisch gestärkt und mit leichtem Gepäck machen wir uns mit den Motorrädern früh auf den kurzen Weg zum Preikestolen. Von unserer Hütte in Jørpeland sind es nur wenige Kilometer bis zu unserem heutigen Ziel. Zunächst geht es am Preikestolen Camping vorbei und wir sehen, dass wir mit unserer Hütte eine sehr gute Wahl getroffen haben, denn der Campingplatz ist gut belegt.

Der Preikestolen ist einer der touristischen Höhepunkte und gehört zum Pflichtprogramm einer jeden Norwegenrundfahrt. Entsprechend erleben wir nun den ersten Stau auf unserer Motorradtour. Die zahlreichen PKW werden recht früh auf die Parkplätze geleitet. Wir hingegen haben Glück und können, an allen PKW vorbei, zu den obersten Parkplätzen weiterfahren. An der nahegelegenen Preikestolen-Hütte gibt es einen separaten kostenlosen Motorradparkplatz.

Parkplatz am Preikestolen

Parkplatz am Preikestolen

Der Berg ruft. Raus aus der Motorradkluft, diese im Seitenkoffer verstaut, leichte Kleidung angezogen und es kann losgehen!

Auf- und Abstieg dauern insgesamt ca. 5 Stunden, gehen über 12 Kilometer und haben es in sich. Oben angekommen sollte man zudem schwindelfrei sein, denn die spektakuläre Aussicht ragt 600 m steil über den Lysefjord. Wer akute Höhenangst hat, bleibt unten, denn Absicherungen gibt es nicht.

Auf dem Weg zum Preikestolen

Auf dem Weg zum Preikestolen

Blick vom Preikestolen auf den Lysefjord

Blick vom Preikestolen auf den Lysefjord

Es sind unglaublich viele Menschen auf dem Weg unterwegs, wir sichten Wanderer mit Flipflops. Leider benehmen sich einige Zeitgenossen recht rücksichtlos und haben keine Zeit mitgebracht. Alt und jung ist unterwegs, manche haben sich mit dem Aufstieg zu viel vorgenommen. An einigen Engpässen muss man warten, es bilden sich Staus. Der Weg ist mitunter rutschig, felsig und recht steil. Ausrutscher sind schmerzhaft, wie wir beide erfahren müssen.

Oben angekommen geniessen wir das atemberaubende Panorama.

Preikestolen

Preikestolen

Blick vom Preikestolen

Blick vom Preikestolen

Irgendwann geht es dann wieder herunter. Und… ratet mal, wem wir beim Abstieg wieder gegegnen… Unseren Motorradfreunden aus Bilbao, Spanien!!! Seit den Lofoten laufen wir uns immer wieder über den Weg. Wir begrüßen uns recht herzlich und haben viel Zeit für ein weiteres Erinnerungsfoto:

Gipfeltreffen

Gipfeltreffen

Abgekämpft erreichen wir wieder den Parkplatz und wissen, was wir heute geleistet haben. Die nächsten touristischen Attraktionen werden nur noch mit dem Motorrad erschlossen, das ist sicher.

Morgen geht es weiter nach Kristiansand. Ob wir dann bereits nach Dänemark übersetzen? Wir haben keine Informationen, wann die Fähren fahren, wie eingecheckt werden muss, was der Spass kostet, ob Platz an Bord ist… Haben wir schon erwähnt, dass unsere Ehefrauen auf der dänischen Ostseeinsel Samsø auf uns warten? Schauen wir morgen, wie es weitergeht…

Die heutige Route war (nicht der Rede wert…):

2 Kommentare

    • Uschi am 19. August 2015 um 10:59

    Antworten

    Hallo lieber Jürgen,

    schön das es mit deinen Berichten weiter geht, dachte schon ihr seit in Norwegen verschollen.Freue mich beim nächsten MUTigen Treffen auf ein paar kleine Anekdoten von eurem Tripp.

    Liebe Grüße
    Uschi

    • Hubert Hirth am 21. August 2015 um 8:42

    Antworten

    Hallo Ihr Beiden,
    warte jeden Tag auf die fortführung Eurer Reiseberichte. Toll was Ihr erlebt.
    Freuen uns schon jetzt wenn wir diese Reise nächstes Jahr ( Juli/August 2016 )
    ähnlich fahren werden.
    Herzliche Grüße aus dem Schwarzwald,
    Motorradfreunde Pforzheim
    co. Hubert

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